Der Hund
Geschrieben von Lorion   
 
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Der Hund, den der Held während seiner Kindheit erhält, stellt eine weitere Besonderheit in Fable 2 dar, da er unter anderem ein Spielbestandteil sein wird der das Feature der Minimap vollständig ersetzt.

Der andere Spielbestandteil ist eine sogenannte Brotkrumen-spur, die als golden leuchtende Spur aus Feenstaub den Spieler direkt zur nächsten Aufgabe führt.

Held mit Hund

Die Aufgabe des Hundes ist es nun den Spieler auf die Besonderheiten (wie Schätze und geheime Orte) aufmerksam zu machen die abseits dieser Bortkrumenspur liegen und die man evtl. übersehen hätte, wenn man einfach nur der Spur gefolgt wäre. Eure Aufmerksamkeit erregt er, wie für Hunde üblich, durch aufgeregtes bellen. Interessant ist in diesem Zusammenhang das der Hund über verschiedene Arten zu bellen verfügt, bei der euch jede Art des bellens auf eine andere Begebenheit aufmerksam machen soll. Böses bellen und knurren deutet bspw. auf anwesende Feinde hin. Zusätzlich zum bellen erscheint auch noch ein Hinweis direkt über dem Hund.

Anzumerken ist, das der Hund vollständig von der KI gesteuert wird und das bei der Entwicklung besonderer Wert darauf gelegt wurde das er niemals nervig und spielstörend wird, sondern einem immer ein hilfreicher Begleiter ist. Gewährleistet wird das u.a. durch eine intelligente Wegfindung, die vorausberechnet in welche Richtung man sich bewegt und die Bewegung des Hundes dementsprechend anpasst.

Held, Hund und Kind

Neben der eher banalen Ersatzfunktion für die Minimap wird der Hund einem natürlich auch ein treuer Weggefährte sein, mit dem sich über das Fable-eigene Emotesystem interagieren lässt. So kann man den Hund bspw. loben und ausschimpfen, mit ihm Spiele spielen ("Ball holen" und "Verstecken spielen" wurden bisher genannt), ihm verschiedene Tricks beibringen oder ihn auch für den Kampf abrichten. Während eines Kampfes kann der Hund sich auch verletzen und muss dann vom Spieler geheilt werden. Sterben kann der Hund jedoch nicht!

Gehört man zur besonders hartherzigen Sorte, kann man den verletzten Hund auch völlig ignorieren und einfach weiterlaufen, woraufhin das treue Tier trotz seiner schweren Verletzungen versuchen wird einem zu folgen, selbst wenn man ihn schon kilometerweit zurückgelassen hat. Legt man solch ein Verhalten zu Tage, muss man sich allerdings darauf gefasst machen das man einen gehörigen Rufverlust erleiden wird, sobald die Bewohner (NPCs) mitbekommen das dieses schwer verletzte Tier zu einem gehört. Wenn man seinen verletzten Hund allerdings sieht, wie er mit kaputtem Beinchen versucht einem humpelnd zu folgen, dann werden es wohl die wenigsten übers Herz bringen ihn einfach zu ignorieren, sondern werden Sorge dafür tragen das es ihm schnell wieder gut geht.

Hund, Alphabuild GDC 07Hund, Alphabuild GDC 07

Der Hund wird in einigen Schlüsselmomenten gezielt eingesetzt, um bestimmte Emotionen im Spieler hervorzurufen. Als Beispiel wurde eine Szene mit einem Räuberhauptmann genannt, der den Hund einfach brutal bei Seite tritt, was den Kampf dann auf eine deutlich persönlichere Ebene bringt, da man den Bösewicht nun noch zusätzlich dafür bestrafen will, das er den Hund einfach getreten hat.

Ansonsten soll der Hund auch insgesamt ein sehr natürliches Verhalten zeigen, was sich bspw. darin äussert das er in unbekannten Gebieten nah bei seinem Herren bleibt um ihn zu beschützen, in bekannten Gebieten weit voraus läuft und in dunklen, gruseligen Höhlen ängstlich hinter einem bleibt und erst dazu ermutigt werden muss weiter voraus zu laufen.

Zu guter Letzt wird es auch möglich sein seinem Hund einen eigenen Namen zu geben, genauso wie die Gesinnung des Helden Auswirkungen auf das Äussere des Hundes haben wird wird. Böse Helden werden einen Hund mit dunklem Fell und rot leuchtenden AUgen haben, wobei der Hund eines guten Helden mehr wie ein Labrador mit goldenem Fell aussehen wird.

 


 
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